Über uns

Geschichte

Das READ Magazin existiert seit 2010. Entstanden ist es aus einem Filmfestival, dem Radar Hamburg International Independent Film Festival, welches im November 2008 das erste Mal stattfand. Zum Festival haben wir eine Programmzeitung veröffentlicht. Unser Anspruch an das Heft war der gleiche wie an das Festival selber: Es sollte anders sein: Großzügig layoutet, Zeitungsformat- und Papier, mehrsprachig, 48 Seiten stark in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, die umsonst verteilt werden. Das Debüt war ein Erfolg, auch des Programmheftes wegen. In den folgenden Festival Jahren wurden wir, jeweils nach Erscheinen des Programmheftes, immer mehr gelöchert daraus doch eine Publikation zu machen, die mehr als nur einmal pro Jahr erscheint. Wir sind erfreut eingeknickt, haben die READ konzipiert und das Ding dann auch durchgezogen. Im Gründungsjahr erschienen drei Ausgaben, seit dem haben wir die Schlagzahlen Jahr für Jahr erhöhen können, in 2012 waren es bereits sechs Nummern. Die READ ist kostenlos. Erhältlich ist sie im Großraum Hamburg, in Cafes, Clubs, Restaurants, Imbissen, Galerien, Friseurläden, Tattoo Läden, Bücherhallen, Bäckereien, sowie in 400 ausgewählten Läden in Restdeutschland, Österreich und der Schweiz.

Ansatz

Im Editorial von READ#1 haben wir uns selbst attestiert, dass es in Zeiten von Zeitungssterben ziemlich bescheuert ist, eine gedruckte Zeitung zu gründen. Ist es aber nicht. “All Over Hells Half Acre“, READs Untertitel, sagt, wo es inhaltlich längs geht – nämlich überall hin. Das durchformatierte Leben ist so allgegenwärtig wie öde. Deshalb sind unsere Autoren, die Fotografen, die Künstler und deren Themen sogar im doppelten Sinne grenzenlos. Ein Kunden, die sich hierfür interessieren, interessieren sich auch für … gibt es bei uns nicht. Wir haben eine regelmäßige Theaterkolumne, auch mal etwas über Neue Musik, oder einen malenden, ehemaligen Erstliga Fußballer. Das geht alles gut, sehr gut sogar – wenn der Ton und die Haltung stimmen. Unsere Zielgruppen sind so naheliegenderweise ganztätowierte Opernfreunde, Radfahrer in Los Angeles, Murakami lesende Hooligans, Anti Monsanto Aktivisten, die MF Doom Platten sammeln und natürlich die Thai Boxerinnen mit einem Faible für holländische alte Meister. Das wir damit nicht verkehrt liegen, sagt ihr uns, werte Leserinnen und Leser. Am häufigsten bekommen wir ein “Bei euch lese ich Sachen, von denen ich nicht mal wusste, dass sie mich interessieren“ zu hören.

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